Letzter Tag in Kansas

Heute gab es Wholegrain Blueberry Muffins zum Frühstück – wahnsinnig lecker! (An das Rezept habe ich leider nicht mehr gedacht). An unserem letzten Tag wollten wir nicht mehr so viel unternehmen, aber es reichte dann doch noch für eine Runde shopping und einen Zoobesuch in Emporia.

Der gehört nicht gerade zum Zoo, aber wir haben ihn trotzdem da gefunden

Von dem gestrigen Rodeo inspiriert haben wir uns im nächstbesten Cowboy-Shop erstmal ein Lasso gekauft. Dann waren wir mit Susanne im kleinen aber feinen Zoo, den man ohne Eintritt besuchen kann. Au­ßerdem wollte Marcel schon vom ersten Tag an Tacos essen, heute haben wir auch das geschafft.

Puh, es war wieder sehr warm im Zoo ...

Den letzten Abend haben wir wie den ersten mit einem Essen bei Corey verbracht. Danach sind wir noch zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt gefahren, …

Dieses Tallgrass will in den nächsten 2 Monaten auch den Marcel überwachsen

… wo man sich über die Prärie informieren – und den Sonnenuntergang bewundern kann.

Letzter Sonnenuntergang in Kansas

Veröffentlicht unter USA | Kommentare deaktiviert

Auf zum Rodeo!

Unser Frühstück am Sonntag bestand aus Hawai-Toast und Joghurt mit frischen Blaubeeren. Wir ließen es ruhig angehen, haben noch ein paar Bäume im Garten von Susanne gepflanzt und machten uns erst zum Nachmittag auf den Weg zu einem nahegelegenen Badesee. Es war heute mal nicht so extrem heiß, dennoch war die Abkühlung sehr willkommen. An dem sandigen Strand konnten wir so auch richtiges Urlaubsfeeling aufkommen lassen und endlich mal lesen.

Hier ging das Lasso einmal vorbei, aber meistens hatten die Cowboys ihrer Rinder beim ersten Wurf gefangen!

Zum Abend haben wir noch eine besondere Veranstaltung besucht: In Emporia war gerade Kirmes und dazu sollte es heute ein Rodeo geben. Darunter habe ich eigentlich so etwas wie Bull-Riding verstanden, aber in dem Rodeo hier ging es um Rinderarbeit mit dem Lasso. So haben die Cowboys der umliegenden Ranches, in 4-er Teams, jeweils vier verschiedene Übungen machen müssen, wie z.B. das sortieren von Rindern mit einer bestimmten Nummer auf dem Rücken. Über 2 Stunden ging diese spannenden Veranstaltung und obwohl der Eintritt mit 10$ pro Person etwas happig war, hat sich der Besuch sehr gelohnt.

Abschließend haben wir Susanne und Corey noch zum Abendessen im Applebees eingeladen. Man merke sich, dass es auch im Restaurant wie hier freie refills für Getränke gibt, die man auch mitnehmen darf, d.h. einmal Dr Pepper = immer Dr Pepper ;-) .

Veröffentlicht unter USA | Kommentare deaktiviert

Tallgrass Prairie Nationalpark

Am Samstag musste Susanne arbeiten und hat uns mal einfach zu ihrem Arbeitsplatz mitgenommen: Dem Tallgrass Prairie Nationalpark. Sie betreut dort den Touristenladen und empfahl uns die Bustour durch den Park sowie eine Wanderweg. Den Namen hat der Park von dem hohen Gras, welches im Herbst fast 2 m hoch wird. Hier weiden Rinder, aber auch Bisons, und es gibt eine einzigartige Vielfalt von wilden Blumen. Einzigartig ist diese Prärie auch deshalb, weil in anderen Regionen mittlerweile Ackerbau betrieben wird, der hier durch den steinigen Untergrund nicht möglich ist. In den Kalksteinen sind noch viele Fossilien wie Muscheln aus dem früheren Meer hier sowie Feuersteine zu finden. Daher tragen die Hügel auch den Namen “Flintstone Hills”. So sind hier heute nur noch 4% der Prärie erhalten, die früher von Mexiko bis Kanada reichte.

Mit dem Bus besuchten wir den Aussichtspunkt, der auf dem höchsten Hügel lag. Von da aus gingen wir die 3 Meilen zu Fu­ß zurück, um ein paar mehr Bilder von der Pflanzen- und Tiervielfalt zu machen. Die Bisons konnten wir leider nur als schwarze Punkte in der Ferne sehen.

Veröffentlicht unter USA | Kommentare deaktiviert

Tag 2 – Pancakes und Kajaktour

Zum Frühstück gab es wieder eine Spezialität des Landes — pancakes. Romina ließ sich sofort das Rezept geben, damit wir es in unsere Sammlung aufnehmen können:

  • 2 cups (c) feines Kuchenmehl
  • 1 c Milch
  • 1 tablespoon (tb) Zucker
  • 2 tb Zitronensaft
  • 2 teaspoons (t) Backpulver
  • 2 Eier

Auf die fertigen pancakes gehört unbedingt Butter und maple walnut syrup, der den entscheidenden Geschmack verleiht, aber leider dazu führt, dass das Frühstück ziemlich reichhaltig wird.

Wie am Tag zuvor war es immer noch sehr warm, so dass wir mittags nur eine weitere Shoppingtour mit abschließendem Eisessen unternahmen.

Abends wollten wir zusammen mit Susannes Sohn Corey und dem neuen Kajak der beiden zu einem See in der Nähe fahren. Dazu bereiteten wir einen leckeren Kartoffelsalat und Schnitzel für ein Picknick vor. Für den Transport wurde das Boot mit einem selbstgebastelten Aufsatz und einer Unzahl an  Spanngurten auf dem Autodach befestigt. Es war schon sieben Uhr, als wir am See ankamen, aber auch mild genug, um es draußen gut aushalten zu können. Mit Schwimmwesten ausstaffiert drehten zuerst wir eine Runde, während Susanne und Corey mit Picknick und Angeln anfingen. Bis auf zwei weitere Angler war sonst niemand da und wir genossen die Ruhe an diesem schönen Ort.

Als wir später im Dunkeln unsere Sachen zusammensuchten, waren die lightning bugs schon wieder unterwegs. Mit dem Licht eines Strahlers entdeckten wir dann noch einen kleinen “bullfrog”, der vielleicht 10 cm lang war. Ausgewachsen wiegen diese Tiere ca. 1.5 kg! (Wikipedia).

Veröffentlicht unter USA | Kommentare deaktiviert

Tag 1 – Erholung von der Reise

Für unseren ersten Tag in Kansas waren erst mal keine Ausflüge geplant. Während Susanne arbeiten war, haben wir in der Zwischenzeit ihren Rasen gemäht und somit einen Teil typisch amerikanischen Lebens genossen. Bei der Wärme, der Größe der Fläche und den versteckten Sprengern im Rasen war das nicht gerade einfach, aber doch etwas lustig.

Danach waren wir verschwitzt, von oben bis unten voll mit Grasstaub und somit reif für die zweite Dusche des Tages. So ließen wir die Mittagshitze gerne draußen und kühlten uns im Haus ab.

Zum Abend hin waren wir noch eine Runde shoppen in Emporia. Wir wollten Jeans einkaufen und dazu noch eine Rabattmarke nutzen, die nur noch heute im JCPenneys galt. Unterwegs haben wir noch ein “buy one-get one free” beim Burger King genutzt und so wieder ein paar typisch amerikanische Dinge gemacht.

Eher untypisch haben wir am späten Abend noch gefüllte Zucchini gebacken, die sehr lecker waren. Dazu hat Romina aber mit typischen amerikanischen Hilfsmitteln auch noch sehr typische (“ultimate”) cookies gebacken.

Vom 3/4-Cup über tablespoons bis zum teaspoon, so werden amerikanische Rezepte exakt!

Veröffentlicht unter USA | 2 Kommentare

Ankunft im Urlaub!

Nach arbeitsreichen Wochen und knappen Vorbereitungen haben wir endlich den Abflug in unseren Urlaub nach Kansas geschafft. Nur 2 Stunden Schlaf blieben uns zwischen Packen und Losfahren um 5.25 Uhr.

Die Zeit unterwegs wollte zwar kaum vergehen, aber die ca 11 Stunden Flug sind ziemlich ereignislos an uns vorbeigegangen. Der Umstieg in Atlanta war sehr knapp, da Marcel den Inhalt seines Rucksackes noch etwas genauer vorzeigen sollte. In Kansas City, 16 Uhr Ortszeit, wurden wir von Susanne abgeholt. Nach mehr als 2 Stunden Autofahrt durch Kansas sind wir zum Essen bei ihrem Sohn angekommen. Überdurchschnittlich viel Regen in den letzten Wochen hat in Kansas eine sehr grüne Landschaft wachsen lassen. Wider Erwarten sind die Felder hier nicht goldig gelb mit Weizen sondern grün mit Mais und Soja. Gerade ist es sehr warm hier mit über 90 Grad Fahrenheit, was über 32 Grad Celsius entspricht. Wir lernen somit die Eiswürfelspender am amerikanischen Kühlschrank und die klimatisierten Wohnungen zu schätzen.

Gegen 20.30 sind wir dann aber richtig angekommen, bei Susanne zu Hause. Uns empfing eine berauschende Aussicht auf eine unendliche Landschaft, die eingetaucht war in des Licht des Sonneuntergangs.

Sunset Kansas

Total erschöpft und müde haben wir noch eine Stunde ausgehalten, um das Haus und den Vorgarten zu erkunden, denn an fremden Tieren und Pflanzen gibt es hier eine Menge zu entdecken. Mit einem Glas Eiswasser auf der Terasse haben wir so im letzten Licht des Tages die blinkenden Glühwürmchen bewundert.

Veröffentlicht unter USA | Kommentare deaktiviert

Highlights auf deutschen Bahnhöfen

Mal wieder etwas Zeit übrig beim umsteigen auf längeren Bahnfahrten? Dann erfreuen vielleicht die folgenden Tipps:

Hannover – Am Haupteingang gibt es gleich ein Eiscafe mit besonders leckerem Eis, die Kugel für 90 Cent ist auch relativ großzügig. Ein weiteres Highlight ist der Biobäcker neben Gleis 2, so viele leckere Sorten Croissants mit Körnern habe ich vorher nicht gesehen! Anbei ist auch ein gut sortierter Bio-Reformhausladen. Allein die Auswahl an glutenfreien Sachen übersteigt einen guten Supermarkt.

Leipzig – Hier gibt es günstigste und gleichzeitig besonders leckeren Wraps, für 1,99€, aber nur in der mittleren Etage. Zudem einen prima Rewe, am Ostende ganz unten.

Dortmund – gerade im Umbau, so gibt es hier nicht viel, aber garantiert bis Mitternacht frische Waffeln am Stiel für 60 Cent!

Köln – Der Blick auf den Dom sollte reichen ;-)

Veröffentlicht unter Allgemein, unterwegs | Kommentare deaktiviert

Eines Tages im IC von Leipzig nach Bielefeld

Kinder im Zug, die so nerven, dass es zum abgewöhnen ist, veranlassen mich gerade zu einer Portion Mitleid und Ärger, dass ich nicht meinen Mund aufgemacht habe.

Also, eine Mutter mit 2 Kindern, ca. 2 und 4 Jahre alt, sitzen schon seit Leipzig vor mir im IC, an einem 4-er Platz mit Tisch. Leider hat sie weder Bücher zum vorlesen noch Geduldspiele für die Kinder – nur 2 Autos, die dauernd unter den Sitzen landen, aber wenigstens keinen Gameboy.

Jetzt kommen in Magdeburg 2 Frauen mit viel Gepäck dazu, die eine Reservierung für genau die Plätze der Kinder haben. Statt jetzt zwei der übrigen freien Plätze in dem halbleeren Wagen zu nehmen, bestehen sie auf ihre reservierten Plätze. Zunächst sitzen noch die 2 Kinder neben der Mutter, aber bald danach gehen sie zu 2-er Plätzen dahinter. Die zwei Frauen sitzen nun gegenüber, brauchen den Tisch nicht, weder für Arbeit noch etwas.

- Wie asozial doch manchmal “typisch deutsch” ist.

Gut, jetzt habe ich auch nichts gesagt, darüber ärger ich mich noch eine Weile. Aber ich wollte ja auch eigentlich
arbeiten und möglichst den Rest der Welt ignorieren. Aber alleine bei dem seit 2 Stunden eine Bild-Zeitung lesenden Rentnerpaar schräg gegenüber fällt es mir schwer. Wie augenscheinlich seriöse Menschen so etwas tun können, muss mir bei Gelegenheit nochmal jemand erklären. Na ja, das mit dem “seriös” hat sich jetzt nochmal erledigt, mittlerweile sitzt ein Dackel bei der Frau auf dem Schoß …

Veröffentlicht unter Echt nervig, unterwegs | Kommentare deaktiviert

hinwiederum umgezogen

Die Anzahl der Artikel dieses Blogs hat sich eben schlagartig deutlich erhöht: Ich habe alle Artikel von meinem alten Blog hierher übertragen.

Veröffentlicht unter Meta | Kommentare deaktiviert

Rückflug

Wir hatten ursprünglich vor, heute morgen noch einen Buddhistischen Tempel anzusehen, aber haben den Plan dann gestern abend, als es nach dem Zoo so spät geworden war, verworfen. Aber erst um kurz nach zwei ins Bett zu gehen, war gar nicht so dumm, schließlich muss ich heute noch viel länger aufbleiben (Singapur-Zeit), wenn ich nach deutscher Zeit um 24 Uhr ins Bett gehe.

Zum Flughafen kamen wir problemlos mit dem Taxi, was mal wieder sehr günstig war und den Aufwand, den MRT zu nehmen, nicht wert gewesen wäre: Für die Fahrt haben wir unter S$15 bezahlt. Am Flughafen versuchte ich dann, noch das Restguthaben meiner internationalen Telefonkarte aufzubrauchen, aber natürlich funktionierte das dumme Ding nicht. Nun ja, falls jemand bis Juni 2009 in Singapur ist und für drei Dollar telefonieren möchte (ca. 20 Minuten nach Deutschland), der lasse sich bitte von mir doch die Karten-PIN geben.

Das Einchecken ging wieder extrem schnell, sodass wir noch zwei Stunden bis zum Abflug hatten. Mit Pass- und Sicherheitskontrolle und Boarding ging die Zeit aber schnell rum. Das Flugzeug landete pünktlich um 20.15 Uhr und nachdem wir ein wenig länger auf unser Gepäk warten mussten, sind wir zum Bahnhof, wo natürlich mein Zug Verspätung hatte …

Jetzt sitze ich aber drin und habe ein wenig Zeit, die Blogeinträge einzutippen. Wenns gut geht, komme ich um kurz nach 24 Uhr zu Hause an.

Veröffentlicht unter Singapur | Kommentare deaktiviert